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Vor Ort in Holzheim: MdL Peter Hofelich besucht Bezirksamt, Spedition Wackler und den TV Holzheim – „Stadt und Land müssen soziale Infrastruktur vor Ort stärken“

Viele Begegnungen und neue Eindrücke gab es für den Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) bei seinem Besuch im traditionsreichen Göppinger Stadtbezirk Holzheim zu gewinnen. Dabei traf sich der Abgeordnete vor Kurzem im Bezirksamt mit Amtsleiterin Marion Daume. Auch ein Gespräch mit den Geschäftsführern der familiengeführten Schwarz-Gruppe stand auf dem Programm. Beim TV Holzheim ging es im Austausch mit dem Vereinsvorstand um die Belange des Sports und der Gemeinschaft in dem Stadtbezirk.

Rund um die aktuellen Themen des Stadtbezirks drehte sich das Gespräch mit Bezirksamtsleiterin Marion Daume – von der Jugendarbeit bis hin zur Schul-Infrastruktur sei man vor Ort gut aufgestellt, meine die Amtsleiterin. Zuletzt sei auch die Zahl an Einschulungen deutlich angestiegen. „Wir haben einen großen Sprung an Grundschülern“, sagte Daume, weshalb es meist möglich sei, die Klassenstufen in der Grundschule zweizügig zu bilden. Besonders im Fokus stünde derzeit auch das Thema Verkehr. „Der Lkw-Verkehr ist schon ein Thema.“ Ziel sei eine Verteilung des Verkehrs in zumutbarem Maße, um dem Verkehrslärm beizukommen. Dazu sei auch eine erneute Verkehrszählung geplant. Mit Blick auf die Kinderbetreuung im Bezirk betonte die Amtsleiterin, man sei im Gespräch, „dass es bald eine Ganztagesbetreuung gibt.“ Ohnehin sei es angesichts der großen Nachfrage wichtig, genug Raum für Kindergarten-Gruppen zur Verfügung zu haben – etwa in freigewordenen Räumen der Grundschule. Die Nachfrage sei groß. Peter Hofelich hob hervor, dass sich die Landespolitik der Bedeutung der sozialen Infrastruktur in den Kommunen bewusst sei und man von der Kleinkindbetreuung und Ganztagesangeboten bis hin zu Quartiersmanagement und Städtebauförderung landesseitig bewusst stütze.

Im Austausch mit den Geschäftsführern der familiengeführten Schwarz-Gruppe, Beate Schwarz, Gabriele Schwarz und Oliver Schwarz, ging es dann um die Bedürfnisse der lokalen Wirtschaft. Besonders Überlegungen zu einem Lkw-Nachtfahrverbot oder weiträumigen Umfahrungen bereiteten den Unternehmern Sorge – denn das führte „immer nur zu einer Verlagerung des Verkehrs“ und habe „ökonomisch und ökologisch keinen Sinn“, unterstrich Oliver Schwarz. Insgesamt bräuchten viele Unternehmen heute mehr Flächen, was mitunter schwer möglich sei, so die Geschäftsführer. Auch die Möglichkeiten zur beruflichen Integration Geflüchteter wurden besprochen, zumal wegen des Fachkräftemangels manche Stellen in der Speditionsbranche nur schwer zu besetzen seien. Hofelich unterstrich, dass die Logistik- und die Entsorgungsbranche wichtige und unverzichtbare Teile unserer Volkswirtschaft seien und Behörden wie Bürgerschaft gut beraten seien, verträgliche Lösungen zu erreichen.

Beim TV Holzheim standen dann nachmittags Einblicke in das Vereinsleben auf dem Programm. Im Gespräch mit dem Vereinsvorstand besprach der Abgeordnete aktuelle Herausforderungen des Vereinslebens wie etwa fehlende Übungsleiter, ein zunehmend schwereres Umfeld für den Wettkampf-Sport oder auch zu viel Bürokratie. Die Landespolitik habe, gerade auch mit dem Schub der SPD, für einen verbesserten Solidarpakt Sport und für ein Zusammenwirken von Schule und Verein finanziell Zeichen gesetzt. Positiv sei, dass weiterhin viele Kinder und Jugendliche an den Vereinsangeboten teilnehmen. „Da leistet der Verein eine kaum wegzudenkende Arbeit für den ganzen Bezirk“, betonte Hofelich. Das vereinseigene Freibad, durch das Hofelich abschließend mit den Vereinsaktiven schlenderte, zeichne als „kleines Juwel für Holzheim“ den TV aus. „Eine tolle Leistung des Vereins und ein Zeichen für ein selbstbewusstes Holzheim!“

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Kommentar von Peter Kunze |

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