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SPD-Sportbeirat: MdL Peter Hofelich fordert Investitionen für den Sportstättenbau

Der Landessportbeirat der SPD Baden-Württemberg fordert die grün-schwarze Landesregierung zu einem Investitionsprogramm „Überregionale Sportstätten“ auf. Das erklärte der Sprecher des Sportbeirats, der Göppinger SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich.

„Es ist Zeit, um in die Zukunft des Spitzensports zu investieren. Insbesondere in der Leichtathletik, aber auch in anderen traditionsreichen Sportarten brauchen wir vorzeigbare und international akzeptierte Wettkampfsportstätten für Sportler und für Zuschauer. In unserem Land gibt es ein schleichendes Defizit an internationalen, nationalen und überregionalen Sportereignissen“, betonte Hofelich. „Baden-Württemberg fällt erkennbar zurück.“

Im Sportbeirat der SPD sind aktive und ehemalige Sportler, Verbandsvertreter aus Fachverbänden und Sportkreisen sowie dem Sport verbundene Kommunal- und Landespolitiker. Der Beirat will für den überregionalen Sportstättenbau „einen Weckruf“ senden, so Hofelich. Gerade mit der Turn-WM im Oktober in Stuttgart – welche auf eine international wettbewerbsfähige Halle zurückgreifen könne und den Ehrgeiz habe, nachhaltig über die Halle hinaus in Stadt und Region hineinzuwirken – könne das Signal für ein „Sonderprogramm Spitzensportstätten“ gesendet werden.

Den Sozialdemokraten schwebt vor, dass ein solches Programm gemeinsam mit den Sportverbänden und dafür prädestinierten Städten im Land ausgearbeitet wird. „Die Zeit für Investitionen ist ohnehin da. Der Landeshaushalt gibt das her und die Konjunkturlage dürfte bald nach öffentlichen Investitionen verlangen“, erklärte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und ehemalige Staatssekretär für Finanzen und Wirtschaft.

„Bei aller Begeisterung für Fußball und die Indoor-Ballsportarten mit ihren guten und vom Land mitfinanzierten Sportstätten – jetzt ist es Zeit, darüber hinaus zu denken und zu agieren. Wir brauchen künftig nachhaltig Spitzensport-Wettkämpfe hier im Südwesten Deutschlands und in der Mitte Europas“, so Hofelich. „Die Begeisterung des Publikums, der Einsatz der Ehrenamtlichen und das Können der Aktiven werden das allemal rechtfertigen.“

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