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MdL Peter Hofelich besucht Göppinger Hochschule und zieht Bilanz: „Die Transferplattform Industrie 4.0 weist in die Zukunft“

„Ich freue mich sehr, dass unsere Initiative aus den Jahren 2015/16 so gut Fahrt aufgenommen hat. Unser Kerngedanke war es, die Chancen der digitalen Vernetzung und der intelligenten Produktion auch für mittelständische Unternehmen besser zu nutzen – das ist heute aktueller denn je“, bilanzierte der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) im Gespräch mit Prof. Rainer Würslin beim Besuch in der Göppinger Hochschule. Auch neue Innovationen seien richtungsweisend für den Kreis Göppingen.


Die gemeinsame Transferplattform der Hochschulen Aalen, Esslingen und Reutlingen startete vor rund zwei Jahren – begonnen hatte das Projekt mit der Initiative von Prof. Würslin, das damals neue Thema „Industrie 4.0“ auch für kleine und mittlere Unternehmen händelbarer zu machen. Einige Abgeordnete rund um den damaligen Staatssekretär Peter Hofelich und SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel ergriffen dann ihrerseits die Initiative für eine Förderung des Landes – und heraus kam das Projekt „Transferplattform 4.0“. Drei Jahre danach konnten Würslin und Hofelich bei ihrem Treffen in Göppingen eine erste Zwischenbilanz ziehen: „Der geleistete Technologie- und Wissenstransfer in den bereits erfolgreich umgesetzten Projekten zwischen Unternehmen und der Transferplattformen zielt vor allem auf Effizienzsteigerungen in Entwicklung und Produktion, Gewinnsteigerungen, schnellere Prozesse oder sicherere Arbeitsprozesse ab“, so Würslin.


Dabei werde auch mit namhaften Firmen in der Region zusammengearbeitet. Beim Gang durch die Labore und bei Gesprächen mit Doktoranden zeigte sich Hofelich beeindruckt: Mit Sensorik und Aktorik, Simulation, Mensch-Maschine-Interaktion, Big-Data und Datensicherheit bearbeite man hochaktuelle Themen. „Ich freue mich, dass sich die drei Hochschulen als Sitz der Geschäftsstelle auf Göppingen verständigt haben. Der Projektkoordinator für die Transferplattform Industrie 4.0 ist Herr Rainer Bachmann. Zwischenzeitlich hatte zudem eine Industrie-Tagung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart den Erfolg der Transferplattform bestätigt. Auch die Göppinger Firma Schuler war dabei mit einem Beitrag vertreten.

Ein zweites Thema des Besuchs war die Anwendungs-Entwicklung rund um das Thema Gesundheit. In Göppingen arbeite man in diesem Zusammenhang u.a. an einem „intelligenten Pflegezimmer“ – dazu seien Kooperationen mit dem Christophsbad wie auch den Alb-Fils-Kliniken angestoßen worden. So seien neue Innovationen möglich – beispielsweise die Möglichkeit, bei Berührung eines Türgriffs zu erkennen, ob ein Patient dehydriert ist. Geldgeber für die Fortsetzung der Arbeiten sind gefragt und gesucht. Zwei Stiftungen unterstützen das Projekt bereits.Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens und Stadträtin Christine Schlenker (beide SPD) hatte sich Hofelich früh für das Forschungsfeld in Göppingen eingesetzt und zugesagt, dass man für Landesförderung „weiter am Ball bleiben“ werde. „Mir erscheint diese Technikrichtung wie gemacht für unseren Landkreis und die gesamte Region. Die engagierten Hochschul-Forscher verdienen dabei unsere Unterstützung bei diesen zukunftsweisenden Innovationen“, betonte der Göppinger Abgeordnete.

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