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Landespolitik im Schurwald: MdL Peter Hofelich besucht Adelberg

Beim Besuch des Göppinger Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) in Adelberg standen vor wenigen Tagen zahlreiche Begegnungen auf dem Programm. Neben einem Gespräch mit Bürgermeisterin Carmen Marquardt traf sich der Abgeordnete auch mit Pfarrer Tilman Schühle und dem Geschäftsführer des Klosterparks Markus Höfer. Hinzu kam eine gemeinsame Waldbegehung mit Förster Martin Mönich. „Auf den Höhen zwischen Fils und Rems lebt es sich gut. Bürgernahe Landespolitik fördert das wirtschaftlich, ökologisch und sozial“, betont Hofelich mit Blick auf die Begegnungen vor Ort im Schurwald.

Bürgermeisterin Carmen Marquardt informierte den Göppinger Abgeordneten über die aktuellen Vorhaben in der Schurwaldgemeinde. So gebe es in Adelberg wieder mehr Kindergartenkinder, was auch zu steigenden Schülerzahlen an der Grundschule führen werde – dort sei zuletzt renoviert worden. Zwar gebe es noch keine Ganztagesbetreuung, doch die Nachfrage steige. Auch ein Hausarzt habe sich wieder in der Gemeinde niedergelassen. Indes stelle der zunehmende Verkehr über die Landstraße eine Belastung für viele Anwohner dar, zumal auch immer mehr Fahrzeuge zwischen Schorndorf und Göppingen schurwaldquerend unterwegs seien. „Mit Adelberg geht es vorwärts“, unterstrich Bürgermeisterin Marquardt mit Blick auf neue Projekte wie die Erweiterung des Klosterparks. Hingegen seien bei der Finanzierung der Wasserversorgung Mehrkosten aufgetreten, weshalb beim Regierungspräsidium höhere Mittel beantragt wurden. Hofelich sagte seine Unterstützung bei den lokalen Anliegen zu und betonte die Bedeutung starker Kommunen im Schurwald. „Auch neue Impulse wie die gebührenfreie Kita sind möglich, ohne die Gemeinden zu belasten“, hob der Abgeordnete hervor.

Mit Pfarrer Tilman Schühle war sich der Abgeordnete einig, dass die Initiative der SPD zur gebührenfreien Kinderbetreuung den Nerv der Zeit treffe. Bei der Pflege wünschte sich Schühle noch mehr Impulse aus der Politik, um die Pflegeberufe attraktiver zu machen. Die evangelische Kirchengemeinde hoffe zurzeit außerdem auf eine Förderung zur Renovierung der Ulrichs Kapelle. Auch Markus Höfer, Geschäftsführer des Klosterparks, gab Einblicke in aktuelle Bauvorhaben. Für den Klosterpark seien vor allem eine bessere ÖPNV-Anbindung bis in die Abendstunden wie auch mehr Hinweisschilder an der Straße von Bedeutung. Im regionalen Marketing für Freizeit und Events wolle man gut aufgehoben sein. Hofelich sagte auch in diesem Zusammenhang zu, sich für Verbesserungen einzusetzen

Bei einer Begehung im Winterwald mit Forstrevierleiter Martin Mönch standen dann zuvorderst die Themen Natur und Holz im Mittelpunkt. Der Abgeordnete informierte sich über die Nachwuchsgewinnung, die Aufstiegsmöglichkeiten der Beschäftigten und die Neuordnung zwischen Staats-, Kommunal- und Privatwald. Bei der Holzvermarktung stehe derzeit immer noch eine Neuregelung aus, nachdem das Kartellamt die bisherige Praxis untersagt hat. Überdies sei die Verhinderung von Borkenkäfer-Befall in den Wäldern eine bleibende Herausforderung im Revier, machte der Förster deutlich und verwies auf die Vorteile eines resistenteren Mischwaldes. Aus Sicht des Forstamtes bringe die Zunahme von manchen Trend-Sportarten in den Wäldern auch Nachteile mit sich – etwa, wenn die Natur unter schnellen Mountainbikern abseits der offiziellen Wege in Mitleidenschaft gezogen wird. Ein Ausgleich der Interessen, aber eben auch Respekt vor der Natur seien ein Muss, so Hofelich. Der Abgeordnete erklärte abschließend: „Für mich war das ein eindrücklicher und motivierender Vormittag. Die Höhen des Schurwaldes sind in unserem Wahlkreis ein besonderes Kleinod – und ein schönes Beispiel für die starke Vielfalt unseres Landes.“

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