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Kreis-SPD steht hinter regionalem Handeln: „Wir möchten in unserer Region noch mehr möglich machen“

Mehr möglich machen – das ist vor kurzem mit dem Beschluss zur VVS-Vollintegration des Landkreises Göppingen gut gelungen. Dafür gab es beim Regionalparteitag der SPD viel Lob für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus dem hiesigen Landkreis. Dabei ist die Vollintegration nicht nur ein Meilenstein für den Stauferkreis selbst, sondern auch ein Schub für die regionale Idee. „Das Gebiet des Verbands Region Stuttgart und des Verkehrsverbundes sind dann endlich deckungsgleich“, hebt Regionalrätin Susanne Widmaier hervor. Auch der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) ließ es sich nicht nehmen, beim Regionalparteitag dabei zu sein. „Seit die Region vor 25 Jahren gegründet wurde, haben wir als SPD für den Beitritt und die Vollintegration unseres Kreises in den VVS geworben – lange ziemlich allein. Jetzt ist in den Augen vieler Bürger das Selbstverständliche endlich politisch mehrheitsfähig geworden“, betont Hofelich.

Die von der SPD-Kreisvorsitzenden Sabrina Hartmann angeführte Delegation stimmte beim Regionalparteitag im Stuttgarter DGB-Haus auch dem Wahlprogramm zu, das unter dem Titel „Mehr möglich machen“ eine „offensive und positive Einstellung zur regionalen Idee“ fordert. Dabei sollen konkrete Vorschläge aufzeigen, wie eine noch bessere Lebensqualität in der ‚Lebenswirklichkeit Region‘ möglich werden kann. Ein Ziel seien beispielsweise mehr Busse und Bahnen zu besseren Takten. Auch an der Reaktivierung ehemaliger Nebenbahnen wie der Voralbbahn hält die SPD mittelfristig fest – auch wenn zuvorderst Projekte wie etwa der Expressbus von Göppingen zum Flughafen Stuttgart als absolutes Muss priorisiert werden. Hinzu kommt die Forderung nach einem 365-Euro-Jobticket für die Beschäftigten in der Region wie auch nach einem einheitlichen Sozialticket. Ein weiteres wichtiges Anliegen der Sozialdemokraten ist „mehr preisgünstiges Wohnen“ im Ballungsraum der Region Stuttgart.

Außerdem müsse in Zukunft der Spagat zwischen mehr Flächenbedarf und einem schonenden Umgang mit unserer Landschaft gelingen, mahnen die Sozialdemokraten aus dem Landkreis. Sozial und ökologisch dürfe in diesem Zusammenhang nicht zu Gegensätzen werden. Dies könne nur mit einer starken Regionalplanung gelingen, welche Landschaft freihält, flächenschonende Neubauten und Innenverdichtung möglich macht und zugleich wohnortnah Erholung garantiert. Auch gegen einzelne Egoismen wolle die SPD in der Region angehen – es gehe darum, handlungsfähige Politik in der Region zu vertreten, während Grün und Schwarz in vielen Belangen keine klaren Perspektiven aufzeigen können. Zudem sei die AfD vor Ort ohne regionalpolitisches Profil gänzlich unsichtbar. Kurz mal auf Proteststimmen setzen, sei höchst unglaubwürdig. „Seit 25 Jahren ist die SPD die Regionalpartei schlechthin. Wir tun mehr. Wir bekennen mehr Farbe – und wir erreichen mehr. Die Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, all dies zu bewerten und hoffentlich auch zu honorieren, damit es mit unserer regionalen Heimat weiter voran geht“, unterstreicht der Göppinger Abgeordnete Peter Hofelich.

 

 

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