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Erhebung des Unterrichtsausfalls: MdL Peter Hofelich fordert Maßnahmen auch für den Kreis Göppingen

Mitte Februar hat das Kultusministerium erneut den Unterrichtsausfall an allen öffentlichen Schulen erhoben. Bei der Auswertung wurde jetzt deutlich: Im Landkreis Göppingen fällt im Schnitt 4,2 Prozent des Unterrichts aus. Besonders Realschulen, Werkreal- und Hauptschulen wie auch Gymnasien sind betroffen. Der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) fordert deshalb Maßnahmen gegen den anhaltenden Unterrichtsausfall. „Wichtig wäre eine Rücknahme der grün-schwarzen Streichung von Lehrerstellen, mehr Entlastungskontingente und einen Ausbau der Krankheitsreserve“, betont Hofelich mit Blick auf die Situation vor Ort.  

Trotz des großen Engagements der Lehrerinnen und Lehrer im Kreis mache sich auch im Filstal der Unterrichtsausfall bemerkbar – und das besonders an Realschulen (6,8 Prozent) und Werkreal- und Hauptschulen (5,3 Prozent), wo die Zahlen deutlich über dem Landesschnitt liegen. Besser sieht die Situation dagegen an Grundschulen (1,3 Prozent) und Gemeinschaftsschulen (3,3 Prozent) aus, wo weniger Unterricht ausfällt als im Landesschnitt. In den Gymnasien fällt kreisweit rund 5,6 Prozent des Unterrichts aus. Insgesamt müsse dem Unterrichtsausfall endlich mit konkreten Maßnahmen begegnet werden, macht Hofelich deutlich. „Deshalb fordern wir als Landtags-SPD, dass Grün-Schwarz die Streichung von über 1.000 Lehrerstellen zum kommenden Schuljahr zurücknimmt. Auch die Krankheitsreserve sollte deutlich aufgestockt werden. Das würde vor Ort mehr Spielräume schaffen und den engagierten Lehrerinnen und Lehrern die Arbeit erleichtern“, so der Abgeordnete. Hinzu komme, dass „die unsensible und undifferenzierte Ankündigung von Ministerpräsident Kretschmann in der vergangenen Legislatur, im Land könnten 11.000 Lehrerstellen gestrichen werden, immer noch nachwirkt.“

Grundsätzlich müsse das Ziel bleiben, an jeder Schule einen Versorgungsgrad von deutlich über 100 zu erreichen. „Dazu gehört auch eine deutliche Aufstockung des Entlastungskontingents, schließlich leisten viele Lehrerinnen und Lehrer vor Ort schon jetzt viele Vertretungsstunden.“ Mit Blick auf die Anstellung zahlreicher Lehrkräfte im Bereich der Sprachförderung fordert Hofelich außerdem weiterhin eine Entfristung der Arbeitsverträge. „Nur eine dauerhafte Anstellung dieser Lehrerinnen und Lehrer schafft den Aufbau nachhaltiger und verlässlicher Förderung über einen längeren Zeitraum. Dafür sollten die Mittel zur Verfügung gestellt werden“, betont Peter Hofelich, der auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.  

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